A D S - Unsere Arbeit
Geschichte der A D S:

Chronik

Die Entwicklung der Berufsorganisationen
in der Pflege mit Beteiligung der A D S:

1912 Frankfurter Arzt Dr.Deutsch: Anregung eines Zusammenschlusses der verschiedenen "Schwesternvereine"

1918 DRK-Arzt Dr.Otto Werner: Initiator des "Bundes Deutscher Mutterhaus-Schwesternschaften und -Bruderschaften" (unklar wielange bestanden)

1929 "Arbeitsgemeinschaft der weiblichen Krankenpflegeorganisationen in Deutschland", Mitglieder: alle den Wohlfahrtsverbänden angeschlossenen Schwesternschaften; Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands (BO). Konstituierende Sitzung am 8.11.1929, Werner-Schule vom DRK in Berlin, (bis 1933)

1947 "Arbeitsgemeinschaft der anerkannten Schwesternverbände der britischen Zone", Gründung in der Werner-Schule vom DRK in Göttingen, Vorsitz Dr.Erna v. Abendroth (bestand bis 1948 -Gründung der DSG-)

1948 "Deutsche Schwesterngemeinschaft" DSG e.V.;Mitglieder: alle Schwesternorganisationen, auch Bund deutscher Schwestern in der ÖTV und Arbeiterwohlfahrt (AWo), außer den konfessionellen Verbänden, zunächst nur britische Zone, Gründung in Hannover; 1.Vorsitzende Elsbeth Heise, Agnes-Karll-Verband

1949 Trizonaler Zusammenschluss (britische, französische, amerikanische Zone), dadurch Vertretung Deutschlands im ICN [Weltbund der Krankenschwestern] wieder möglich)

1951 "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände" (ADS); Zusammenschluss (ausdrücklich kein e.V.) der Schwesternorganisationen innerhalb der Wohlfahrtsverbände: Deutscher Caritasverband, Innere Mission (heute Diakonisches Werk der EKD) und DRK sowie der DSG; Gründung am 9.Mai 1951 in der DRK-Schwesternschaft Frankfurt am Main von 1866; 1. Vorsitzende: Luise von Oerzten (DRK)

1957 Austritt der DSG aus der ADS; ADS bleibt Vertretung der konfessionellen Verbände und des Verbandes Deutscher Mutterhäuser vom DRK

1973 Auflösung der Deutschen Schwesterngemeinschaft nach Austritt der ÖTV und AWo; Neugründung des Deutschen Berufsverbandes für Krankenpflege (DBfK) Mitgliedschaft: überwiegend Einzelmitglieder, einzelne korporative Mitglieder, Vorsitzende: Ruth Elster

1993 Gründung des Deutschen Bildungsrates für Pflegeberufe im Mai 1993 durch ADS und DBfK; der Bundesausschuss (BA) der Länderarbeitsgemeinschaften der Lehrerinnen und Lehrer für Pflegeberufe, sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Krankenpflegekräfte (BALK) werden aufgefordert, je einen Vertreter zu benennen.

1993 Im Gesundheitsstrukturgesetz wird verankert, dass die Berufsverbände der Pflege einen Vertreter für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen benennen können. Dazu bilden ADS, BA, BALK, BKK (Berufsverband der Kinderkrankenschwestern und -pfleger) und DBfK einen "Beirat der Pflegeorganisationen für die Konzertierte Aktion"

1994 ADS erhält die Rechtsform e.V. und heißt jetzt „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwestern-Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V.“, Sitz: Berlin (Gründungsversammlung: 30.09.1994 in Berlin Zehlendorf) Vorsitzende: Ute Herbst

1996 Gründung der Bundeskonferenz der Pflegeorganisationen durch ADS und DBfK mit dem Ziel der stärkeren Kooperation und der gemeinsamen Darstellung gegenüber öffentlichen Stellen.

1997 Der Beirat der Pflegeorganisationen für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen wird im Januar 1997 in einen allgemeinen Pflegebeirat umgewandelt, der sich aus aktuellen Anlässen zusammenfindet, um übergeordnet zu reagieren. (Name 'Pflegebeirat' gilt nur kurze Zeit als Arbeitstitel)

1997 Erstellung eines Grundlagenpapiers "Pflegerischer Fortschritt" zum Sondergutachten 1997 des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (Herausgabe 1998)

1998 Herausgabe des Gutachtens "Öffentlich-rechtliche Grundlagen für das Berufsfeld Pflege im Hinblick auf Vorbehaltene Aufgaben" durch die Pflegeorganisationen des 'Pflegebeirats', im Januar 1998

1998 Der "runde Tisch" der Initiativen zur Gründung von Pflegekammern konstituiert sich zur "Nationalen Konferenz zur Gründung von Pflegekammern"

1998 Gründung des Deutschen Pflegerates (DPR) - Bundesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen Mitglieder: ADS, BA, BALK, BKK, DBfK. Vorsitzende: Ute Herbst

1999 Erweiterung des DPR um folgende Mitglieder: BDH (Bund Deutscher Hebammen e.V.), DBVA (Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V.), DPV (Deutscher Pflegeverband).Vorsitzende ab September 1999: Gertrud Stöcker

2000 Verabschiedung einer gemeinsamen Vereinbarung (DPR), die ein Präsidium aus drei Personen vorsieht. Erweiterung des DPR um folgende Mitglieder: BFLK (Bundes-fachvereinigung Leitender Krankenpflegekräfte in der Psychiatrie e.V.), DGF (Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege e.V.), VPU (Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und der Medizinischen Hochschulen Deutschlands)

2000 Aufnahme der Verbände BFLK Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegekräfte in der Psychiatrie e.V., DGF (Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege e.V. und VPU (Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und der Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. in den Deutschen Pflegerat. Präsidentin des DPR bis 31.08.2001: Marie-Luise Müller (BALK)

2001 August - Verabschiedung einer gemeinsamen Vereinbarung (DPR), die ein Präsidium aus fünf Personen (gewählt für zwei Jahre) vorsieht. 1. Präsidentin: Marie-Luise Müller (BALK), Stellvertretungen: Ute Herbst (ADS), Rolf Höfert (DPV), zwei weitere Präsidiumsmitglieder: Gudrun Gille (DBfK), Ricarda Klein (VPU)

zusammengestellt: Ute Herbst
Stand: August 2001
(Literatur bei der Verfasserin)

 

 

 
 
 

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